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Aktionstage Ökolandbau

Bio sehen, hören, schmecken, anfassen!

Zur Auftaktveranstaltung der Aktionstage Ökolandbau 2017 – dem Ökomarkt in Erfurt – drehte sich alles um die Kartoffel. Auch testeten die Besucher*innen ihr Saatgutwissen.

 

Alle Jahre wieder innerhalb der ersten beiden Oktoberwochen dreht sich alles um ein Thema: Den regionalen Ökolandbau. Thüringenweit laden eine Vielzahl von Aktionen zum Mitmachen und Vernetzen ein, um Bio mit allen Sinnen zu entdecken. Seit dem Jahr 2000 engagieren sich Landwirt*innen, Verarbeiter*innen, Vereine und andere Akteur*innen der Bio-Branche während der Aktionswochen, um Besucher*innen und Interessierte die genussvolle Vielfalt der regionalen Bio-Produkte und Aktionen näher zu bringen.

Sehen, hören, schmecken, anfassen – die Besucher*innen erwartet ein bunter und spannender Aktions- und Veranstaltungskalender. Das vielfältige Programm reicht von selbst ausprobieren in Workshops, live dabei sein bei Führungen, feiern und ins Gespräch kommen bei einem Hoffest, sowie Informationen aus erster Hand bekommen bei Vorträgen – ob Groß oder Klein: Für alle wird etwas dabei sein.

Auf dem Hoffest der Familie Scharf in Ollendorf konnten die Besucher*innen Bio live erleben und natürlich auch schmecken.
Zu Besuch auf dem Lindenhof Meimers. Hier gibt’s leckere Bio-Spezialitäten und eine überraschungsreiche Bio-Tombola.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einladung: Sie sind ein biozertifizierter Betrieb in Thüringen und haben Interesse bei den nächsten Aktionstagen (7.10.2018 – 21.10.2018) dabei zu sein? -> hier zur Einladung. Möglich sind Hoffeste, Mitmach-Aktionen, Infostände, Verkostungen, Fachvorträge, Betriebsbesichtigungen oder vieles mehr….

Weiterbildung in der ökologischen Landwirtschaft


Der ökologische Landbau hat in Deutschland in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum erfahren und die Tendenz ist weiterhin steigend. Dem wachsenden Interesse von landwirtschaftlichen Erzeugern an der ökologischen Landwirtschaft steht bislang jedoch ein geringes Angebot an berufsbegleitenden Qualifizierungsmöglichkeiten in diesem Bereich gegenüber.  Diesem Defizit wird mit der vom Freistaat Thüringen geförderten Weiterbildung, die ab Februar 2019 erstmals starten wird, entgegengewirkt.  Hierdurch werden die Rahmenbedingungen für eine Ausdehnung des Ökolandbaus verbessert.  Die Weiterbildung bietet Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich der Landwirtschaft oder im Gartenbau sowie Quereinsteiger*innen mit landwirtschaftlicher Berufserfahrung die Möglichkeit in neun Pflicht- und zwei Wahlpflichtmodulen das notwendige Fachwissen zu erlangen und sich entsprechende Betriebsleiterkompetenzen anzueignen. Bei der Weiterbildung wird großen Wert auf eine praxisnahe Vermittlung der Lehrinhalte durch erfahrene Referent*innen aus der ökologischen Branche sowie lehrreiche Exkursionen zu ökologisch wirtschaftenden Betrieben gelegt.


Weiterbildungsdauer:

Die berufsbegleitende Weiterbildung dauert 18 Monate und startet erstmalig am 09. September 2019.


Zielsetzung der Weiterbildung:

Durch die Weiterbildung werden Ihnen praxisnah Fachwissen und betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Arbeit in der ökologischen Landwirtschaft vermittelt. Landwirtschaftliche Vorerfahrungen werden hierbei vorausgesetzt.


Module:

Die jeweils 3-tägigen Module finden immer Donnerstag bis Samstag an unterschiedlichen Veranstaltungsorten statt und umfassen folgende Themenschwerpunkte:

Referent*innen

Die Module werden durch erfahrene Referent*innen aus der ökologischen Branche geleitet.


Praxis

Bei der Weiterbildung wird großen Wert auf eine Vermittlung von praktischen Kenntnissen gelegt. Zahlreiche Exkursionen zu ökologisch wirtschaftenden Betrieben und praxisbezogene Übungen sind daher jeweils in die Module integriert.


Kosten

Die Weiterbildungsgebühr beträgt 990,- €


Anmeldung

Für die Anmeldung sowie für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an



Sabrina Möbius
Tel.: 03643 / 7786440
E-Mail.: weiterbildung@oekoherz.de

Bio-Preis Thüringen

Auszeichnung für beispielhaftes und innovatives Öko-Wirtschaften!

Gewinner des Bio-Preises 2017. Foto: Barbara Neumann

 

Der Wettbewerb wird 2018 zum zweiten Mal landesweit ausgelobt und richtet sich an alle Erzeuger*innen, Verarbeiter*innen und Verbraucher*innen von Bioprodukten aus dem Freistaat Thüringen. Das Ziel besteht darin, die Erzeuger*innen und Verarbeiter*innen der Thüringer Bio-Branche mit ihren Produkten vorzustellen, ins öffentliche Gespräch zu bringen und beispielgebende und pionierhafte Leistungen zu würdigen. Der Wettbewerb dient als Schaufenster des aktuellen Leistungsspektrums und soll zur Umstellung auf die Methoden des ökologischen Landbaus motivieren. Der regionale Ökolandbau schont die Umwelt, fördert regionale Wirtschaftskreisläufe und bietet lokalen Landwirten gute Entwicklungsperspektiven, weshalb dies nicht nur soziale und nachhaltige Argumente sind, sondern auch aus ökonomischer Sicht überzeugen. Agrarbetriebe, Verarbeiter*innen und Tourismusanbieter*innen der Bio-Branche übernehmen Verantwortung und stehen täglich aufs Neue vor der Herausforderung, den hohen persönlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Wer sind diese Visionäre in Thüringen und welches Potential schlummert in unserem Freistaat?

Für die Umsetzung des Thüringer Bio-Preis beauftragte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft 2016 den Thüringer Ökoherz e.V. und 2018 die Werbeagentur Kuhn und Kollegen.

Bio-Branchen-Treffen

Stark durch Austausch und Vernetzung!

Bio-Branchen-Treffen am 26.10.2015 im Deutschen Gartenbaumuseum in Erfurt.

Das Bio-Branchen-Treffen bietet Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern der Lebensmittelwirtschaft Mitteldeutschlands eine Plattform um über aktuelle Herausforderungen und Probleme des Bio-Marktes zu diskutieren und neue Partnerschaften zu etablieren.  Seit 2008 findet dieses Treffen auf Initiative der Ministerien, der Bauernverbände und der Verbände der Bundesländer Sachsen Sachsen-Anhalt und Thüringen statt. Sehr positiv ist zu bewerten, dass  die Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ein solches länderübergreifendes Projekt finanzieren. Dies sollte auch in Zukunft beibehalten werden. Für Thüringen war der Thüringer Ökoherz e. V. Ausrichter des 2., 5. und 8. Mitteldeutschen Biobranchentreffens.

Der Biomarkt wächst mit ungebremster Geschwindigkeit weiter und immer mehr
Unternehmen steigen in den Markt ein. Die Bedeutung des ökologischen Landbaus als Wirtschaftsfaktor ist stark gestiegen. Allerdings reicht die regionale Erzeugung und Verarbeitung nicht aus um dem dynamischen Marktgeschehen zu folgen. Dabei sollten die Chancen der stetig steigenden Nachfrage nach ökologisch erzeugten Produkten auch von landwirtschaftlichen Betrieben der

Bio-Branchen-Treffen am 26.10.2015 im Deutschen Gartenbaumuseum in Erfurt

Region genutzt werden. Denn gerade Regionalität ist ein wichtiges Argument beim Kauf von Bioprodukten, da es für Transparenz, kurze Transportwege und damit für Frische steht. Die Vermittlung von Erfahrungen im ökologischen Landbau  und der Dialog der ganzen Branche entlang der Wertschöpfungskette soll dazu beitragen, dass heimische Landwirte, Verarbeiter und Vermarkter die langfristigen Marktchancen besser nutzen können. Im Rahmen von Vorträgen und Austauschzeiten kommt die Branche miteinander ins Gespräch und das mitteldeutsche Netzwerk wird gestärkt und wichtige Strukturen werden unterstützt.

Die wichtigste Zielsetzung des BioBranchenTreffens war und ist es eine Plattform für Erzeuger, Verarbeiter, Händler sowie Menschen aus Politik und Verwaltung in Mitteldeutschland für fruchtbare Kooperationen, gemeinsame Vermarktungsaktivitäten und zur Bündelung von  Marketingaktivitäten zu sein um die Wertschöpfung innerhalb der mitteldeutschen Bundesländer zu erhöhen.

Thüringer Bio auf der Internationalen Grünen Woche

Ein Thüringer Beitrag zur Umweltbilanz

Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen am 21.01.2017 auf der IGW in der Thüringen-Halle. Foto: Michael Reichel/dpa

Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, präsentieren sich 10 Tage lang Aussteller*innen aus über 50 Ländern. Unter dem Motto „natürlich Thüringen“ wurden in den vergangenen drei Jahren (seit 2016) auch Thüringer Qualitätsprodukte vorgestellt und dabei dem Ökolandbau ein besonderer Stellenwert eingeräumt.

Im „Thüringer Bio-Laden“, einem vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) geförderten Gemeinschaftsstand von Bio-Erzeugern aus ganz Thüringen, konnten zahlreiche Bio-Produkte verkostet und gekauft werden, und Mitarbeiter*innen des Thüringer Ökoherz e.V. gaben Verbraucher*innen und Fachbesucher*innen  Informationen zu Herkunft, Produktionsbedingungen und den einzelnen Betrieben. Gerade auch kleine Öko-Betriebe aus Thüringen hatten so die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit der interessierten Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern vorzustellen.

Thueringens Ministerpraesident Bodo Ramelow (Linke) und Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Linke) besuchen am 21.01.2017 auf “ Gruenen Woche “ in Berlin auf dem Stand des Landkreises Schmalkalden-Meiningen einen Schaeferwagen. 24 Unternehmen der Lebensmittelbranche in Thueringen und elf Landkreise praesentieren sich auf der weltgroessten Agrar- und Ernaehrungsmesse beim Laendertag des Freistaates.
Bis zum 29. Januar sollen auf der “ Gruenen Woche “ mehr als 400 000 Besucher erwartet werden. Foto: Michael Reichel/arifoto.de

Der „Bioladen“ bietet neben dem Produktsortiment jährlich wechselnde Aktionen für Erwachsene (wie das Herstellen eigener Samen-Kugeln zum Begrünen der Landschaft) und Kinder (wie zuletzt ein „Milcheuter“ zum Probe-Melken oder den „Schüttel-Shake“, womit aus Milch, Honig und Apfelmus ein erfrischendes Getränk „geschüttelt“ werden konnte) und informiert anschaulich über aktuelle Projekte des Vereins (zuletzt mit den Themen: Weidefleisch und Kräuternetzwerk in Thüringen). Zudem dürfen sich Besucher dort auch auf frisches „Selbstgemachtes“ wie Popcorn und Gemüse-Obst-Smoothies freuen… natürlich in Bio!

Ein besonderes Highlight des Auftrittes sind die Besuche hoher politischer Entscheidungsträger aus Bund und Ländern am Messestand, die dem Thüringer Ökoherz e.V. Gelegenheit geben, mit ihnen zusammen über für die Bio-Branche wichtige Fragen und Themen ins Gespräch zu kommen.

 

Thueringens Ministerpraesident Bodo Ramelow (Linke) besucht am 21.01.2017 auf der “ Gruenen Woche “ in Berlin den Stand des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. 24 Unternehmen der Lebensmittelbranche in Thueringen und elf Landkreise praesentieren sich auf der weltgroessten Agrar- und Ernaehrungsmesse beim Laendertag des Freistaates.
Bis zum 29. Januar sollen auf der “ Gruenen Woche “ mehr als 400 000 Besucher erwartet werden. Foto: Michael Reichel/arifoto.de

Und schließlich: Die vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) organisierte „Thüringen-Halle“ auf der Messe bietet dem Thüringer Ökoherz e.V. einen guten Rahmen, um mit noch konventionell arbeitenden, aber umstellungswilligen Betrieben in Thüringen ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen – mit dem Ziel, die Strukturen der regionalen Ökobranche weiter auszubauen.

 

 

 

Regionale Bio-Spezialitäten auf den Grünen Tagen Thüringen

In Thüringen wird es grüner!

 

Auf den alle zwei Jahre stattfindenden Grünen Tagen in Erfurt präsentiert der Ökoherz e.V. Bio aus Thüringen in einem ländlich dekorierten Marktcafé  mit allerlei Ständen zur Verkostung und zum Verkauf, mit einem Sandkasten als Kartoffelacker zum Selbsternten für die Kinder und ansprechend gestalteten Informationen zu Ökologie und Naturerhalt.

Auf der Messe-Bühne wird über aktuelle Themen wie die Soziale Landwirtschaft oder die (klein-)bäuerliche Bio-Erzeugung informiert. Die gemütliche Atmosphäre des Marktcafés ist ideal, um an einem Messe-Abend die regionalen Bio-Akteur*innen und Vertreter*innen u.a. aus dem Thüringer Landwirtschaftsministerium und dem Landtag zu einem Vernetzungstreffen zusammenzubringen und über Perspektiven, aktuelle Themen und neue Konzepte sowie Innovationen der Thüringer Biobranche ins Gespräch zu kommen.

Erstmals 2016 wurde der vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) ausgelobte „Bio-Preis Thüringen“ an neun Betriebe für herausragende, innovative Konzepte und Produkte vergeben, die der Thüringer Ökoherz e.V. seitdem bei all seinen Messe-Auftritten besonders hervorhebt. Auch 2018 wird der Verein wieder vor Ort sein, um Thüringer Bio noch mehr ins Bewusstsein der Verbraucher zu bringen. 2018  wird es wieder einen Bio-Preis und eine tolle Gelegenheit für gemeinsames Netzwerken innerhalb der Bio-Brache geben.

Viel Spaß am Kuheuter-Aufbau – so lernen auch die Kleinen melken

 

Thüringen auf der BioFach

Regionale Bio-Branche erobert die Welt … mit Sachsen-Anhalt und Sachsen als starke Einheit.

Auf der weltweit größten Messe für Bio-Lebensmittel, der BioFach in Nürnberg, stellen sich vier Tage lang Aussteller*innen der Bio-Branche in den Bereichen Produktion, -Verarbeitung und –Handel vor.

Der „Mitteldeutsche Gemeinschaftsstand“Seit 2011 präsentiert sich Thüringen auf der BioFach, meist zusammen mit Sachsen-Anhalt im Rahmen eines „mitteldeutschen“ Gemeinschaftsstandes, den das Argrarmarketing Sachsen-Anhalt und der Thüringer Ökoherz e.V. gemeinsam koordinieren und der zum großen Teil durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) gefördert wird. Der Auftritt wird als deutliches Zeichen zur Unterstützung des ökologischen Landbaus verstanden, da er gerade auch kleinen Öko-Betrieben die Chance gibt, sich internationalem Fachpublikum und potentiellen Partnern zu präsentieren, das eigene Geschäftsfeld und damit auch die ganze Bio-Branchenstruktur in Thüringen weiter zu stärken.

2018 konnte der Gemeinschaftsstand nochmals deutlich an Größe zulegen, was noch mehr Ausstellern beider Bundesländer eine Präsentationsfläche ermöglichte; zudem rückte auch Sachsen räumlich an unsere Seite, was den mitteldeutschen Gesamtauftritt noch weiter stärkte.

 

Landwirtschaftsministerin, Birgit Keller, informiert sich neben Claas Homeyer, Geschäftsführer des Thüringer Ökoherz e.V., über die aktuelle Situation in der Thüringer Bio-Branche.

 

Unsere neue Broschüre „Soziale Landwirtschaft in der Praxis“

„Modelle der Sozialen Landwirtschaft in Thüringen und Sachsen. Ein Einblick in die Praxis.“, unsere neue Bröschüre ist erschienen! Bestellen Sie die Broschüre für 9 € inkl. Versand unter c.baumbach-knopf@oekoherz.de.

 

Zum digitalen Download geht es hier

 

In der Broschüre werden anhand von Beispielbetrieben verschiedene Formen und Möglichkeiten der Sozialen Landwirtschaft vorgestellt – von intensiver sozialpädagogischer Einzelbetreuung über Soziale Landwirtschaft als Außenarbeitsplatz, Sozialer Landwirtschaft als Teilbereich einer Werkstatt , urbane Gartenprojekte mit Sozialer Landwirtschaft und Bildung bis zu Sozialer Landwirtschaft mit Geflüchteten. Wie die verschiedenen Ministerien unterstützend zur Seite stehen, zeigen Interviews und Stellungnahmen.

Über uns – Team der Sozialen Landwirtschaft

Kontakt

Das sind Wir

Beratungszentrum Thüringen:

Christine Baumbach-Knopf

Koordination
Tel.:  0 36 43 / 49 53 09 0
c.baumbach-knopf@oekoherz.de

 

Verena Borghorst

Beratung
Tel.:  0 36 43 / 49 53 09 0
v.borghorst@oekoherz.de

 

Claudia Scheider

Koordination UMF in der SozLaw; Koordination SoFarEdu
Tel.: 03643/ 49 53 08 8
c.schneider@oekoherz.de

 

Christian Augsten

Mitarbeiter Soziale Landwirtschaft
Tel.: 03643/ 49 53 08 8
c.augsten@oekoherz.de

 

Beratungszentrum Sachsen:

Marika Krüger

Regionalnetzwerk Soziale Landwirtschaft Sachsen
Niedergräfenhain Nr. 5
04643 Geithain
Tel.: 034341/ 99 20 84
m.krueger@oekoherz.de

 

Über uns

1.Symposium Soziale Landwirtschaft am 07. und 08.04.2016 im Gartenbaumuseum Erfurt

Das Beratungszentrum Soziale Landwirtschaft Thüringen/ Sachsen ist eingegliedert in den Thüringer Ökoherz e.V. Unser Anliegen ist es, sich praktisch für die Integration beeinträchtigter Menschen in Landwirtschaftsbetriebe einzusetzen. Dies beinhaltet einerseits die Vermittlung und die Qualifikation der Betroffenen und andererseits die Betreuung der Einrichtungen in sozialpädagogischen, rechtlichen und finanziellen Fragen mithilfe von Konzepten und intensiver persönlicher Beratung.

Unsere Aufgabe versteht sich darin, alle Akteur*innen (Landwirt*innen, Klient*innen, Soziale Einrichtungen) miteinander zu vernetzen, zu beraten und die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Sozialen Landwirtschaft zu fördern. Unser Aufgabenspektrum gliedert sich in drei Schwerpunkte:

  • Begleitung und Beratung
  • Fortbildungsangebote
  • Beratungsnetzwerke

 

Begleitung und Beratung

Wir begleiten und beraten zu:

  • verschiedenen Modellen der Sozialen Landwirtschaft
  • Einschätzung der eigenen Betriebs- und Umfeldsituation
  • Konzeptentwicklung und -umsetzung
  • individuell angepassten Finanzierungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern
  • weiterführenden Informationsmöglichkeiten

Fortbildungsangebote

Wir integrieren gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Bildung und Handwerk Bildungsmodule zum Thema Soziale Landwirtschaft in die Angebote verschiedener Ausbildungseinrichtungen. Gerne informieren wir Sie über Fortbildungsmöglichkeiten, um sich auf die Soziale Landwirtschaft vorzubereiten.

Beratungsnetzwerk

Exkursion auf das Gut Sambach und zu Findewege am 28.04.2017

Wir organisieren Netzwerktreffen, Arbeitskreise, Tagungen und Kontakte zwischen allen Netzwerkpartner*innen.

Netzwerkpartner*innen mit verschiedenen Kompetenzen und unterschiedlichen beruflichen Hintergründen sind an der Planung und Umsetzung von Ideen und Zielen aktiv beteiligt. Genau diese Verschiedenheit wird bei der Netzwerkarbeit so geschätzt, weil dadurch reichhaltiges Wissen und Kompetenzen gebündelt und ausgetauscht werden können.

Außerdem wird gemeinsam mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft Exkursionen auf Höfe mit Sozialer Landwirtschaft organisiert, um die Vielfalt an Möglichkeiten darzustellen.

 

Projekt Inno-Hasel

GeNUSSvoll mit Haselnuss aus Thüringen!

Das Projekt Inno-Hasel beschäftigt sich mit dem Aufbau von Haselnussanlagen mit innovativem Anbausystem zur zukünftigen Prüfung des Anbausystems und Testung geeigneter Haselnusssorten für Thüringen und der baumschulerische Bewertung der Pflanzgutanzucht bei Veredlungen.

 

Ziel des Vorhabens ist:

  • eine Vernetzung der Partner aus Praxis, der angewandten Forschung und Beratung mit dem Ziel der Sammlung und des Austausches von Wissen zu Anbau, Pflege, Ernte, Möglichkeiten der Aufbereitung und Vermarktung und gesundheitlichen Aspekten
  • die Anlage von Haselnuss-Testpflanzungen an verschiedenen Praxisstandorten mit innovativem Anbausystem und verschiedenen Sorten- und Sorten-Unterlagen Kombinationen als Grundlage zukünftiger Bewertungen der Anbauwürdigkeit
  • die Anzucht des Pflanzgutes aus veredeltem Material sowie baumschulerische Bewertung der Entwicklung am Thüringer Standort
  • Bewertung der Möglichkeiten einer In-vitro-Vermehrung bei Haselnuss-Unterlagen
  • eine ernährungsphysiologische Bewertung der Früchte einzelne wurzelechter und veredelter Sorten

Für die Prüfung der innovativen Anbausysteme und die jeweiligen Sorten/Sorten-Unterlagenkombinationen werden je nach Pflanzzeitpunkt und ersten Anfangserträgen betriebswirtschaftliche Daten zur späteren Beurteilung der Ertragsmöglichkeiten und der Wirtschaftlichkeit erhoben. Damit wird die Grundlage für das langfristige Ziel einer möglichen Etablierung einer Nischenproduktion von Haselnüssen in Thüringen zur regionalen Versorgung gelegt.

Die baumschulerische Bewertung des Pflanzgutes und die Eignung der Unterlagen zur In-vitro-Vermehrung ist Grundlage für die zukünftige Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Pflanzgut mit niedrigen Produktionskosten.