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Umweltbildung: Was macht der Bio-Bauer anders?

Indem sie sich erarbeiten, was der Bio-Bauer anders macht, werden Kinder und Jugendliche an die Frage nach der Herkunft unserer Lebensmittel herangeführt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den ökologischen Betriebskreisläufen bei der Erzeugung von pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln.

Inhalte: Mittels eines interaktiven Kreisspiels
lernen die Kinder die Besonderheiten der ökologischen Landwirtschaft in Thüringen und ihre Einbettung in die komplexen Kreisläufe der Natur kennen. Es können unterschiedliche Themenfelder verbunden und dadurch verschiedene Kompetenzen vermittelt werden: ökologische Lebensmittel, artgerechte Tierhaltung, alternative Energiegewinnung, Soziale Landwirtschaft, Ernährungswissen und Umweltschutz. Durch die komplexe Darstellung natürlicher Kreisläufe werden bei den Schülern Grundlagen für die schärfere Beobachtung dieser gelegt.
Je nach Dauer des Projektes besteht die Möglichkeit, aus Bio-Lebensmitteln leckere Speisen zuzubereiten. Durch die gemeinsame Verkostung wird so das Projekt mit einem geschmacklichen Erlebnis abgerundet.
Das Projekt lässt sich auch mit dem Besuch auf einem Bio-Bauernhof kombinieren. Dort können sich die Besucher von den Haltungsbedingungen der Tiere wie auch von der Erzeugung und Qualität der Lebensmittel überzeugen.
Dauer: Eine Projekteinheit umfasst 3-6 Unterrichtsstunden.
Zielgruppe: Schüler aller Altersklassen, Erzieher und Lehrer
Kosten: Kosten auf Anfrage (variieren je nach Veranstaltungsart und Förderung)
Anbieter/Träger: Thüringer Ökoherz e.V.
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar
Tel.: 0 36 43 – 49 64 08
Ansprechpartnerinnen: Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)
Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)

Weiterbildung in der Außer-Haus-Verpflegung

Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule

So lautet das Motto der bundesweiten Kampagne für mehr Bioprodukte und nachhaltige Ernährung in der Außer-Haus-Verpflegung von Kindern und Jugendlichen. Ziel des Aktionsprogramms ist es, die Verantwortlichen in den Kantinen von Schulen und Kindertagesstätten (Kita) sowie Erzieher*innen, Lehrer*innen und Eltern auf den Wert einer gesunden, kindgerechten Ernährung aufmerksam zu machen.

Die Kampagne „Bio kann jeder!“ wird vom Thüringer Ökoherz e.V. seit 2004 in Thüringen  umgesetzt sowie seit 2016 in den neuen Bundesländern koordiniert.

Die Teilnehmer*innen erhalten bei den Workshops Tipps, wie sie mit saisonalen, regionalen und frischen Produkten in Bio-Qualität gesunde und kindgerechte Speisen für ihre Schützlinge zubereiten können. Schon im Kindergartenalter wird der Grundstein für das spätere Essverhalten gelegt. Daher ist es wichtig, bereits den Kleinsten Lust auf gesunde Speisen zu machen. Die steigende Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher in Deutschland macht die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung deutlich.

In den Workshops werden Ihnen Ideen und Möglichkeiten an die Hand gegeben, um dem Ziel einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung in Kita und Schule näher zu kommen. Veranstaltungsorte können beispielsweise Einrichtungen, Bio-Bauernhöfe oder Bio-Verarbeiter sein.

 

Hier eine Auswahl von den Inhalten der Workshops:

– Information zur Einführung von biologischen, regionalen, saisonalen und nachhaltigen Produkten in die Kita-Küche, Mensa oder am Schulkiosk
– Bezugsquellen von Bio-Produkten
– Kalkulation und Speiseplanung
– Praxisbeispiele
– DGE-Qualitätsstandards der Kita- und Schulverpflegung
– Ernährungsbildung
– Kochpraxis
– Exkursionen zu Bio-Verarbeitern oder auf den Bio-Bauernhof

 

Art/ Dauer:

Je Workshop ca. 4 Stunden

Zielgruppe:

Caterer, Küchenverantwortliche, Erzieher*innen und Lehrer*innen in Kindertagesstätten und Schulen, Eltern, Tageseltern, kommunale Träger, Bio-Lieferanten und weitere Interessierte

Kosten:

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos

Veranstalter:

Thüringer Ökoherz e.V.
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar

Ansprechpartner:

Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)
Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)
Tel.: 03643 / 49 64 08

Anmerkung:

Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt über die Projektverantwortliche Sara Flügel, die auch gern für Rückfragen zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zur Kampagne „Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule“, Erfolgsgeschichten von Umsteigerbetrieben sowie Termine sind im Internet unter www.oekolandbau.de und www.biokannjeder.de abrufbar. Hier finden Interessierte nicht nur aktuelle Workshop-Termine in ihrer Nähe, sondern auch regionale Ansprechpartner zur Initiierung weiterer Workshops.

Förderer:

Das Projekt „Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Ernährungsbildung: Milch-Shake-Ritter

 

Inhalte: Spielerisch erarbeiten sich die Teilnehmer die drei Zutaten für einen Bio-Milch-Shake: Milch, Obst und Honig. Wie werden Milchkühe artgerecht gehalten? Welches Obst hat wann Saison? Und was tut die Biene für uns? Rund um diese Fragen gibt es zu jeder Zutat Aktionen mit viel Wissenswertem und auch Spaß.
Am Ende kann aus den drei Zutaten, die in einer Schatztruhe versteckt sind, ein leckerer Bio-Milch-Shake gemeinsam hergestellt und genossen werden.
Das Projekt lässt sich mit dem Besuch auf einem Bio-Bauernhof kombinieren. Dort können sich die Besucher von den Haltungsbedingungen der Tiere wie auch von Erzeugung und Qualität der Lebensmittel überzeugen.
Dauer: Eine Projekteinheit umfasst 3-6 Unterrichtsstunden.
Zielgruppe: Schüler aller Altersklassen, Erzieher und Lehrer
Kosten: Kosten auf Anfrage (variieren je nach Veranstaltungsart und Förderung)
Anbieter/Träger: Thüringer Ökoherz e.V.
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar
Tel.: 0 36 43 – 49 64 08
Ansprechpartnerinnen: Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)
Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)

 

Umweltbildung: Klimapicknick – Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?

 

Mittels eines gemeinsamen bildlichen Picknicks wird im Projekt „Klimapicknick – Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?“ alltägliche Handlung des Essens ins Bewusstsein gerückt und der Bezug der Ernährung zu Gesundheit und Umweltschutz hergestellt.

Inhalte: Dieses Schulprojekt vermittelt Wissen zum Zusammenhang zwischen Klima und Ernährung und zeigt, wie wir durch unsere Lebensmittelauswahl und unseren Lebensstil den Ausstoß an klimaschädlichen Gasen beeinflussen. Die Aufgabe der Jugendlichen ist es, einen aktionsreichen Tag mit einem leckeren Picknickkorb zu organisieren. Klimatipps sowie regionale und saisonale Lebensmittel werden besprochen, und in Arbeitsgruppen werden Beispiele für deren praktische Umsetzung im Alltag erarbeitet. Lebensmittel werden beurteilt, und gegebenenfalls werden daraus leckere Speisen zubereitet und verkostet.
Dauer: Ein Projekttag umfasst 6 Unterrichtsstunden.
Zielgruppe: Schüler ab der 8. Klasse (Abweichungen je nach Schulform)
Kosten: Kosten auf Anfrage (variieren je nach Veranstaltungsart und Förderung)
Anbieter/Träger: Thüringer Ökoherz e.V.
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar
Tel.: 0 36 43 – 49 64 08
Ansprechpartnerinnen: Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)
Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)

 

Umweltbildung: Bio-Bauern über die Schulter geschaut

Erlebnisorte rund um die ökologische Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung

 

Im Projekt „Bio-Bauern über die Schulter geschaut – Kinder und Jugendliche entdecken die Landwirtschaft“ lernen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen die Besonderheiten des ökologischen Landbaus, wie z.B. die artgerechte Tierhaltung, den Ressourcenschutz oder den Erhalt der Landschaftsvielfalt, durch eigene Anschauung kennen. Dabei steht nachhaltiges, lebensnahes und praxisbezogenes Erleben und Lernen im Vordergrund. Die Kinder und Jugendlichen als die Konsumenten von morgen sollen motiviert werden, durch bewusste Konsumentscheidungen die ökologische Landbewirtschaftung zu unterstützen und so die Zukunft kreativ mitzugestalten.

 

 

Inhalte: Auf Bio-Höfen sowie an Verarbeitungs- und Vermarktungsorten ökologischer Produkte können Kinder und Jugendliche die gesamte Wertschöpfungskette von Bio-Lebensmitteln erfahren. Die Grundlagen nachhaltiger Lebensmittelerzeugung, das eigene Konsumverhalten und eine ausgewogene Ernährung stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Am außerschulischen Lernort wird die Verbindung zwischen Kartoffeln und Pommes Frites oder der Milchviehherde auf der Weide und dem Frischkäse auf dem Frühstücksbrot deutlich.
Die Exkursion kann mit Projekten in der Schule kombiniert werden wie z.B.:·         Klimapicknick – Gesunde und klimafreundliche Ernährung
·         Alles Wurscht?! – Fleischkonsum global
·         Was macht der Bio-Bauer anders?
·         Milch-Shake-Ritter
·         An die Köner, fertig, los!

Gern gestalten wir einzelne Projekttage.

Darüber hinaus bieten wir Einheiten mit drei Bausteinen an:

  1. Intensive Vorbereitung in der Schule
  2. Exkursion
  3. Aktionstag in der Schule (z.B. Ausstellung oder Präsentation beim Schulfest)

Diese Kombination aus Unterrichtseinheiten ermöglicht den Kindern und Jugendlichen eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema.

Dauer: Besuch eines Bio-Hofes bzw. von Verarbeitungs- und Vermarktungsorten ökologischer Produkte: ca. 2,5 Zeitstunden plus Anreise;
Bei Veranstaltungen in der Schule: 3-6 Unterrichtsstunden
Zielgruppe: Schüler aller Altersklassen, Erzieher und Lehrer
Kosten: Kosten auf Anfrage (variieren je nach Veranstaltungsart); die Fahrtkosten zu den Bio-Höfen / Veranstaltungsorten müssen selbst getragen werden
Anbieter/Träger: Thüringer Ökoherz e.V.
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar
Tel.: 0 36 43 – 49 64 08
Ansprechpartnerinnen: Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)
Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)
Anmerkung Im Rahmen der letzten Projektlaufzeit bis 2016 entstanden von allen Partnern Broschüren die sich speziell an Lehrerinnen und Lehrer sowie Multiplikatoren richten und diese bei der Planung einer Unterrichtseinheit, eines Hofbesuches und eines Aktionstages in der Schule unterstützen. Die Themen sind dabei sehr vielfältig. So können sich die Kinder und Jugendlichen praxisnah und handlungsorientiert mit Themen wie Fleischkonsum, Bienen, Ernährung und Landwirtschaft oder Berufe in der Bio-Branche auseinandersetzen.
Förderer: Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen der nachhaltigen Landwirtschaft (BÖLN).

Ernährungsbildung: Lila Kuh und Anti-Matsch-Tomate

Lecker, gesund, am besten selbstzubereitet und natürlich in Bio-Qualität – so wünschen wir uns die Ernährung für uns und unsere Kinder. Doch leider ist dies nicht selbstverständlich. Dabei ist gesund essen nicht nur erlernbar, sondern macht auch richtig Spaß! Das Projekt „Lila Kuh und Anti-Matsch-Tomate“ zeigt wie’s geht.

Inhalte: Gemeinsam mit Schüler*innen ab der 5. Klasse werden die Grundlagen einer vollwertigen, nachhaltigen und ausgewogenen Ernährung erarbeitet und erlebbar gemacht. Ziel ist es, die Schüler*innen für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren, ihre Verbraucher*innenkompetenz durch Aufklärung im Bereich Lebensmittelwerbung und –einkauf zu stärken sowie den Mehrwert von saisonalen, regionalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln aufzuzeigen. Das Unterrichtskonzept holt die Schüler*innen dabei auf inhaltlicher, emotionaler und praktischer Ebene ab. In sechs Unterrichtsstunden wird die Basis einer vollwertigen Ernährung erklärt, diskutiert, mit Ernährungsmythen aufgeräumt, experimentiert und schließlich auch gemeinsam eine leckere Mahlzeit aus regionalen Biolebensmitteln zubereitet. Die thematischen Schwerpunkte sind dabei individuell auf die Klassenstufen und individuellen Bedürfnisse der Schüler*innen abgestimmt. Darüber hinaus werden auf Wunsch hin thematische Elternabende und Lehrerfortbildungen zum Projekttag angeboten.

 

Art/ Dauer: Ein Projekttag umfasst 6 Unterrichtsstunden. Die Elternabende und Fortbildungen dauern je nach Bedarf 1-2 Stunden

 

Zielgruppe: Schüler ab der 5. Klasse, Eltern und Lehrer

 

Kosten: auf Anfrage; Schulen können über einen Projektantrag bei der AOK eine Projektunterstützung beantragen

 

Ansprechpartnerinnen:

Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)
Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)

 

Förderer/ Dank: Dies ist ein Projekt des Thüringer Ökoherz e.V. mit freundlicher Unterstützung der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen.

Ernährungsbildung: An die Körner, fertig, los!

Schulkinder lernen unter Anleitung das Quetschen von frischem Getreide

Für die meisten Kinder gehören Brot und Brötchen zur alltäglichen Ernährung. Aber woher das Getreide für die einzelnen Lebensmittel kommt, und was die Getreidearten voneinander unterscheidet, wissen viele heute nicht mehr so genau. Im Projekt „An die Körner, fertig, los!“ dreht sich alles um das Getreide und den Wert von Vollkornprodukten.

 

Inhalte: Interaktiv werden die wichtigsten Getreidearten besprochen, der Prozess von der Aussaat bis zum Mahlen des Getreides erarbeitet und anschließend selbst Müsli bzw. Mehl hergestellt. Je nach Dauer des Projektes besteht auch die Möglichkeit, aus Bio-Lebensmitteln leckere Speisen zuzubereiten. Durch die gemeinsame Verkostung wird so das Projekt mit einem geschmacklichen Erlebnis abgerundet.
Auf Wunsch kann das Projekt außerdem mit dem Besuch auf einem Bio-Bauernhof kombiniert werden.
Art/Dauer: Eine Projekteinheit umfasst 3-5 Unterrichtsstunden.
Zielgruppe: Schüler der 3./4. Klasse
Kosten: auf Anfrage (variieren je nach Veranstaltungsart und Förderer)
Anbieter/Träger: Thüringer Ökoherz e.V.
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar
Tel.: 0 36 43 – 49 64 08
Ansprechpartnerinnen: Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)
Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)

Ernährungsbildung: Alles Wurscht?! – Fleischkonsum global

Dass der Fleischkonsum durchaus Probleme mit sich bringt, ist weithin bekannt – aber es schmeckt doch so gut, wichtige Inhaltsstoffe haben tierische Lebensmittel auch, und was wäre unsere Land(wirt)schaft ohne Kühe, Hühner & Co.? Mit dem Projekt Alles Wurscht?! sollen die teilnehmenden Jugendlichen in die Lage versetzt werden, sich in einer globalisierten Welt zu orientieren, eigene Haltungen zu entwickeln und – im Optimalfall – ihr eigenes Konsumverhalten hinsichtlich tierischer Lebensmittel kritisch zu reflektierten und gegebenenfalls zu verändern.

Inhalte: An einem Schulprojekttag erarbeiten Jugendliche interaktiv viele Facetten rund um das Thema Fleisch. Hierfür werden gesundheitliche, soziale und ökologische Zahlen und Fakten rund um die Thematik spielerisch aufgearbeitet – vom Fleischkonsum eines jeden Einzelnen bis hin zu den globalen Folgen des weltweiten Fleischkonsums. Auch Themen wie Sojaanbau und Gentechnik können aufgegriffen werden.
Das Projekt orientiert sich an der Wertschöpfungskette von Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch – denjenigen Fleischsorten, die in Deutschland am meisten verzehrt werden.
Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam leckere fleischfreie Gerichte zuzubereiten und zu verkosten.
Dauer: Ein Projekttag umfasst 6 Unterrichtsstunden.
Zielgruppe: Schüler ab der 9. Klasse (Abweichungen je nach Schulform)
Kosten: Kosten auf Anfrage (variieren je nach Veranstaltungsart und Förderung)
Anbieter/Träger: Thüringer Ökoherz e.V.
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar
Tel.: 0 36 43 – 49 64 08
Ansprechpartnerinnen:
Sara Flügel (s.fluegel@oekoherz.de)
Franziska Galander (f.galander@oekoherz.de)

Unsere neue Broschüre „Soziale Landwirtschaft in der Praxis“

„Modelle der Sozialen Landwirtschaft in Thüringen und Sachsen. Ein Einblick in die Praxis.“, unsere neue Bröschüre ist erschienen! Bestellen Sie die Broschüre für 9 € inkl. Versand unter c.baumbach-knopf@oekoherz.de.

 

Zum digitalen Download geht es hier

 

In der Broschüre werden anhand von Beispielbetrieben verschiedene Formen und Möglichkeiten der Sozialen Landwirtschaft vorgestellt – von intensiver sozialpädagogischer Einzelbetreuung über Soziale Landwirtschaft als Außenarbeitsplatz, Sozialer Landwirtschaft als Teilbereich einer Werkstatt , urbane Gartenprojekte mit Sozialer Landwirtschaft und Bildung bis zu Sozialer Landwirtschaft mit Geflüchteten. Wie die verschiedenen Ministerien unterstützend zur Seite stehen, zeigen Interviews und Stellungnahmen.

Soziale Landwirtschaft in der Hochschulbildung

For further information in english – please click here

 

Vom Hörsaal auf den Acker  – Wie Hochschulen ihre Studierenden auf die Arbeit in der Sozialen Landwirtschaft vorbereiten können  

Keine eierlegenden Wollmilchsäue, aber zumindest Fachkräfte, mit einem breiten, Disziplinen übergreifendem Wissen – dies sind Menschen, welche Soziale Landwirtschaften aufbauen, betreiben oder begleiten möchten. So muss Wissen aus landwirtschaftlichen, sozialpädagogischen, betriebswirtschaftlichen und anderen Fachrichtungen miteinander kombiniert werden, um Soziale Landwirtschaftsbetriebe erfolgreich führen zu können.

Treffen der Projektpartner auf dem Ökohof Kuhhorst in Brandenburg

Doch wie schaffen es Hochschulen ihre Studierenden auf diese anspruchsvolle Tätigkeit vorzubereiten? Wie können Fakultäten unterschiedlicher Fachrichtungen der Interdisziplinarität der Sozialen Landwirtschaft gerecht werden?

Zur Beantwortung dieser Fragen koordiniert der Thüringer Ökoherz e.V. seit dem Herbst 2017 ein neues Projekt zur Hochschulbildung für die Soziale Landwirtschaft. Obwohl die Nachfrage nach Bildungsangeboten europaweit steigt, gibt es nur wenige Hochschulen, die Studierenden der Landwirtschaft, Sozialpädagogik oder Psychologie auf die speziellen Anforderungen der Sozialen Landwirtschaft vorbereiten können. Dabei benötigen Höfe, die Soziale Landwirtschaftsprojekte realisieren möchten, ein spezielles Wissen. So müssen Landwirt*innen über bestimmte sozialpädagogische Grundkenntnisse verfügen, wenn sie mit suchtkranken oder geistig behinderten Menschen arbeiten möchten. Für die Arbeit in einem landwirtschaftlichen Setting, in der tier- oder gartengestützten Therapie benötigen Sozialpädagog*innen ebenso spezifische Fähigkeiten.

Das Projekt „Social Farming in Higher Education“ (SoFarEDU) knüpft hier an. Gemeinsam mit Hochschulen aus verschiedenen europäischen Ländern werden Lehrangebote und Lehrmaterialen entwickelt, welche der Interdisziplinarität der Sozialen Landwirtschaft gerecht werden sollen. Der Thüringer Ökoherz e.V. koordiniert das Projekt und steht den beteiligten Hochschulen als Praxispartner zur Seite.

 

Folgende Hochschule sind Teil der strategischen Partnerschaft, welche durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert wird: