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Unsere neue Broschüre „Soziale Landwirtschaft in der Praxis“

„Modelle der Sozialen Landwirtschaft in Thüringen und Sachsen. Ein Einblick in die Praxis.“, unsere neue Bröschüre ist erschienen! Bestellen Sie die Broschüre für 9 € inkl. Versand unter c.baumbach-knopf@oekoherz.de.

 

Zum digitalen Download geht es hier

 

In der Broschüre werden anhand von Beispielbetrieben verschiedene Formen und Möglichkeiten der Sozialen Landwirtschaft vorgestellt – von intensiver sozialpädagogischer Einzelbetreuung über Soziale Landwirtschaft als Außenarbeitsplatz, Sozialer Landwirtschaft als Teilbereich einer Werkstatt , urbane Gartenprojekte mit Sozialer Landwirtschaft und Bildung bis zu Sozialer Landwirtschaft mit Geflüchteten. Wie die verschiedenen Ministerien unterstützend zur Seite stehen, zeigen Interviews und Stellungnahmen.

Über uns – Team der Sozialen Landwirtschaft

Kontakt

Das sind Wir – Team

Beratungszentrum Thüringen:

Christine Baumbach-Knopf

Koordination
Tel.:  0 36 43 / 49 53 09 0
c.baumbach-knopf@oekoherz.de

 

Marlene Luft

Beratung
Tel.:  0 36 43 / 49 53 09 0
m.luft@oekoherz.de

 

Claudia Scheider

Koordination UMF in der SozLaw; Koordination SoFarEdu
Tel.: 03643/ 49 53 08 8
c.schneider@oekoherz.de

 

Christian Augsten

Mitarbeiter Soziale Landwirtschaft
Tel.: 03643/ 49 53 08 8
c.augsten@oekoherz.de

 

Beratungszentrum Sachsen:

Marika Krüger

Regionalnetzwerk Soziale Landwirtschaft Sachsen
Niedergräfenhain Nr. 5
04643 Geithain
Tel.: 034341/ 99 20 84
m.krueger@oekoherz.de

 

Über uns

1.Symposium Soziale Landwirtschaft am 07. und 08.04.2016 im Gartenbaumuseum Erfurt

Das Beratungszentrum Soziale Landwirtschaft Thüringen/ Sachsen ist eingegliedert in den Thüringer Ökoherz e.V. Unser Anliegen ist es, sich praktisch für die Integration beeinträchtigter Menschen in Landwirtschaftsbetriebe einzusetzen. Dies beinhaltet einerseits die Vermittlung und die Qualifikation der Betroffenen und andererseits die Betreuung der Einrichtungen in sozialpädagogischen, rechtlichen und finanziellen Fragen mithilfe von Konzepten und intensiver persönlicher Beratung.

Unsere Aufgabe versteht sich darin, alle Akteur*innen (Landwirt*innen, Klient*innen, Soziale Einrichtungen) miteinander zu vernetzen, zu beraten und die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Sozialen Landwirtschaft zu fördern. Unser Aufgabenspektrum gliedert sich in drei Schwerpunkte:

  • Begleitung und Beratung
  • Fortbildungsangebote
  • Beratungsnetzwerke

 

Begleitung und Beratung

Wir begleiten und beraten zu:

  • verschiedenen Modellen der Sozialen Landwirtschaft
  • Einschätzung der eigenen Betriebs- und Umfeldsituation
  • Konzeptentwicklung und -umsetzung
  • individuell angepassten Finanzierungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern
  • weiterführenden Informationsmöglichkeiten

Fortbildungsangebote

Wir integrieren gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Bildung und Handwerk Bildungsmodule zum Thema Soziale Landwirtschaft in die Angebote verschiedener Ausbildungseinrichtungen. Gerne informieren wir Sie über Fortbildungsmöglichkeiten, um sich auf die Soziale Landwirtschaft vorzubereiten.

Beratungsnetzwerk

Exkursion auf das Gut Sambach und zu Findewege am 28.04.2017

Wir organisieren Netzwerktreffen, Arbeitskreise, Tagungen und Kontakte zwischen allen Netzwerkpartner*innen.

Netzwerkpartner*innen mit verschiedenen Kompetenzen und unterschiedlichen beruflichen Hintergründen sind an der Planung und Umsetzung von Ideen und Zielen aktiv beteiligt. Genau diese Verschiedenheit wird bei der Netzwerkarbeit so geschätzt, weil dadurch reichhaltiges Wissen und Kompetenzen gebündelt und ausgetauscht werden können.

Außerdem wird gemeinsam mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft Exkursionen auf Höfe mit Sozialer Landwirtschaft organisiert, um die Vielfalt an Möglichkeiten darzustellen.

 

Betriebe mit Sozialer Landwirtschaft in Thüringen und Sachsen

Im Folgenden finden Sie Betriebe, die in ihrem landwirtschaftlichen Betrieb die Soziale Landwirtschaft integriert haben. In einem Steckbrief stellen sich die Betriebe mit ihrer Ausrichtung kurz vor.

 

 

Wenn Sie Interesse haben, auf die Landkarte Thüringen/ Sachsen mit Ihrem Projekt Soziale Landwirtschaft aufgenommen zu werden, füllen Sie bitte den Steckbrief aus, den Sie hier als hier als PDF finden. Schicken sie diesen an c.baumbach-knopf@oekoherz.de

Allgemeine Informationen zur Sozialen Landwirtschaft

Hier finden Sie Informationen rund um die Soziale Landwirtschaft angefangen mit allgemeinen Informationen. Detaillierte Informationen erhalten Sie in den jeweiligen Ordnern Zielgruppenspezifische Informationen und Netzwerkpartner. Zur Ansicht und Download der PDFs bitte auf den Titel oder das Bild klicken.

 

 

 

Vorrangig werden Angebotsformen vorgestellt, die von landwirtschaftlichen Unter-nehmerfamilien – auch ohne einschlägige Fachqualifikation in der Sozialarbeit – zu realisieren sind. Mögliche Leistungsspektren sind u. a. die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, Dienstleistungen im Bereich der Betreuung, Versorgung und Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen bis hin zum Angebot eines Arbeitsverhältnisses oder der Vermietung von Wohnraum. Der Leitfaden gibt Entscheidungshilfen für den Einstieg und das Betreiben von Sozialer Landwirtschaft auf dem Bauernhof, einschließlich der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Weitere Informationen unter: https://www.lfl.bayern.de/publikationen/informationen/161108/index.php)

 

  • Soziale Landwirtschaft – Ein Praxishandbuch für EinsteigerInnen

Ein vom Thüringer Ökoherz e.V. entwickelter Praxisleitfaden zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten, Soziale Arbeit in Landwirtschafts- oder Gartenbaubetriebe zu integrieren, und wie eine Umsetzung von Anfang an geplant werden kann. Neben Praxisbeispielen werden die Möglichkeiten der Sozialen Landwirtschaft als solche vorgestellt. Ein Fragebogen gibt allen Interessierten die Möglichkeit, für sich zu prüfen, ob Soziale Landwirtschaft in sein*ihr Betriebskonzept passt.

Bestellt werden kann der Leitfaden für 9,00 € inkl. Porto und Versand über c.baumbach-knopf@oekoherz.de

 

  • Erscheint in Kürze: Modelle der Sozialen Landwirtschaft in Thüringen und Sachsen. Ein Blick in die Praxis. (im Druck und in Kürze über baumbach-knopf@oekoherz.de für 9 € zu beziehen, (steht zusätzlich als pdf zur Verfügung)

Zielgruppenspezifische Informationen

Zur Ansicht und Download der PDFs bitte auf den Titel oder das Bild klicken.

 

Informationsmaterialen zur Zielgruppe Flüchtlinge:

Die gedruckte Version schicken wir Ihnen gern per Post. Senden Sie dazu einen frankierten Rückumschlag an Thüringer Ökoherz e.V., UMF in der Sozialen Landwirtschaft, Schlachthofstr. 8-10, 99423 Weimar.

 

Informationen zu folgenden Zielgruppen erscheinen in Kürze:

  • Jugendliche
  • Menschen mit psychischer Erkrankung
  • Menschen mit körperlicher  Behinderung
  • Senior*innen
  • Flüchtlinge

 

Soziale Landwirtschaft in der Hochschulbildung

For further information in english – please click here

 

Vom Hörsaal auf den Acker  – Wie Hochschulen ihre Studierenden auf die Arbeit in der Sozialen Landwirtschaft vorbereiten können  

Keine eierlegenden Wollmilchsäue, aber zumindest Fachkräfte, mit einem breiten, Disziplinen übergreifendem Wissen – dies sind Menschen, welche Soziale Landwirtschaften aufbauen, betreiben oder begleiten möchten. So muss Wissen aus landwirtschaftlichen, sozialpädagogischen, betriebswirtschaftlichen und anderen Fachrichtungen miteinander kombiniert werden, um Soziale Landwirtschaftsbetriebe erfolgreich führen zu können.

Treffen der Projektpartner auf dem Ökohof Kuhhorst in Brandenburg

Doch wie schaffen es Hochschulen ihre Studierenden auf diese anspruchsvolle Tätigkeit vorzubereiten? Wie können Fakultäten unterschiedlicher Fachrichtungen der Interdisziplinarität der Sozialen Landwirtschaft gerecht werden?

Zur Beantwortung dieser Fragen koordiniert der Thüringer Ökoherz e.V. seit dem Herbst 2017 ein neues Projekt zur Hochschulbildung für die Soziale Landwirtschaft. Obwohl die Nachfrage nach Bildungsangeboten europaweit steigt, gibt es nur wenige Hochschulen, die Studierenden der Landwirtschaft, Sozialpädagogik oder Psychologie auf die speziellen Anforderungen der Sozialen Landwirtschaft vorbereiten können. Dabei benötigen Höfe, die Soziale Landwirtschaftsprojekte realisieren möchten, ein spezielles Wissen. So müssen Landwirt*innen über bestimmte sozialpädagogische Grundkenntnisse verfügen, wenn sie mit suchtkranken oder geistig behinderten Menschen arbeiten möchten. Für die Arbeit in einem landwirtschaftlichen Setting, in der tier- oder gartengestützten Therapie benötigen Sozialpädagog*innen ebenso spezifische Fähigkeiten.

Das Projekt „Social Farming in Higher Education“ (SoFarEDU) knüpft hier an. Gemeinsam mit Hochschulen aus verschiedenen europäischen Ländern werden Lehrangebote und Lehrmaterialen entwickelt, welche der Interdisziplinarität der Sozialen Landwirtschaft gerecht werden sollen. Der Thüringer Ökoherz e.V. koordiniert das Projekt und steht den beteiligten Hochschulen als Praxispartner zur Seite.

 

Folgende Hochschule sind Teil der strategischen Partnerschaft, welche durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert wird:

 

 

Junge Geflüchtete in der Sozialen Landwirtschaft

Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (UMF) in der Sozialen Landwirtschaft

Soziale Landwirtschaft mit jungen Geflüchteten – Wie Sie mit und für alle Akteure gut gelingen kann!

 

Was können Landwirt*innen tun, welche ihren Hof für die Soziale Landwirtschaft mit jungen Geflüchteten öffnen möchten? Diese Frage steht im Zentrum des Kooperationsprojektes „UMF in der Sozialen Landwirtschaft“, das unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aber auch junge Geflüchtete nach der Volljährigkeit sowie Minderjährige in Begleitung Angehöriger unterstützen möchte.

Welche Möglichkeiten gibt es, um einen jungen Geflüchteten in meinem Betrieb zu beschäftigen? Wie können sozialpädagogische Projekte auf meinem Hof realisiert werden? Wie können Sprachkurse, Schulbesuch und Hofalltag miteinander vereinbart werden? Welche interkulturellen Besonderheiten sollten bei der Sozialen Landwirtschaft mit Flüchtlingen beachtet werden?

Innerhalb des Kooperationsvorhabens wurde ein Leitfaden entwickelt, welcher diese und andere Fragen beantwortet.

Mit seinem Projekt zu jungen Geflüchteten in der Sozialen Landwirtschaft bündelt der Thüringer Ökoherz e.V. Wissen zu einer neuen Zielgruppe der Sozialen Landwirtschaft. Die im Leitfaden beschriebenen Tipps unterstützen auch über Thüringens Grenzen hinaus landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Höfe mittels der Sozialen Landwirtschaft diversifizieren möchten.

Im Vordergrund der derzeitigen Arbeit steht die Vernetzung von landwirtschaftlichen Betrieben mit Organisationen der Jugend- und Flüchtlingshilfe sowie den entsprechenden Behörden.

Darüber hinaus möchte der Verein auch jene landwirtschaftlichen Betriebe beraten, welche sich für die Anstellung eines Menschen aus einem anderen Sprach- und Kulturkreis interessieren.

 

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Sozialen Landwirtchaft – ein Leitfaden für Landwirtschaft und Soziale Arbeit

Den Leitfaden „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Sozialen Landwirtschaft“ können Sie kostenlos über den Thüringer Ökoherz e.V. beziehen. . Die gedruckte Version schicken wir Ihnen gern per Post. Senden Sie dazu einen frankierten Rückumschlag an Thüringer Ökoherz e.V., UMF in der Sozialen Landwirtschaft, Schlachthofstr. 8-10, 99423 Weimar. Die PDF-Version können Sie hier herunterladen