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Seminar „Praktisches Weidemanagement in der ökologischen Rinderhaltung“

EkoConnect, das internationale Zentrum für den Ökologischen Landbau Mittel- und Osteuropas e.V, lädt zu einem Fortbildungsseminar ein, bei dem u.a. verschiedene Weidesysteme sowie standort- und nutzungsangepasste Sorten für die ökologische Grünlandbewirtschaftung vorgestellt werden. Am Nachmittag werden die Weideflächen des Bio-Hofes Metzner besichtigt.

 

Das Anmeldeformular und mehr Infos zum Programm finden Sie hier.

Agra 2019

Herzliche Einladung an den Gemeinschaftsstand von Gäa und Bioland
Halle 5 Stand C06

 

Auch in diesem Jahr wird zum 15. Mal das wichtigste
Branchenevent der Agrarwirtschaft in Ost- und Mitteldeutschland
vom 25. bis 28. April mit einem umfassenden
Programm land- und forstwirtschaftlicher Produkte und
Leistungen seine Aussteller und Besucher auf dem Gelände
der Messe Leipzig begrüßen.

Als Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Ökologischen
Landbau, zu Umstellung, Marktanforderungen und
Fachfragen stehen Ihnen am Gemeinschaftsstand von Gäa
und Bioland in Halle 5 Stand C06 wieder unsere kompetenten
Berater über die gesamten Messetage zur Verfügung.
Am Donnerstag bis Samstag laden wir jeweils um 16 Uhr
zum Bauernstammtisch ein. Nutzen Sie die Gelegenheit für
einen unkomplizierten Fachaustausch mit Praktikern und
Beratern zu aktuellen Themen bei einem kleinen Imbiss.
Wir freuen uns sehr darauf, Sie auf der agra 2019 wieder
begrüßen zu dürfen.

 

Rückfragen und Terminvereinbarungen bitte an:
info@gaea.de oder Tel. 0351-4031918

 

Mit freundlichen Grüßen.

Kornelie Blumenschein
im Namen des Gäa-Vorstandes

Ulf Müller
Leiter Gäa-Beratung

 

Weitere Infos zur Agra 2019

Messe „BioOst“

Ein strategisches Konzept für die deutsche Bio- Branche: BioNord, BioSüd, BioWest und BioOst bringen bundesweite und regionale Akteur*innen aus Herstellung und Handel sowie Multiplikatoren an vier Standorten zusammen.
Die BioMessen bilden eine unabhängige Branchenplattform und präsentieren das gesamte Angebot für den qualitätsorientierten Fachhandel. Eine weitere wichtige Funktion erfüllen sie als kontinuierliches Kommunikationsforum für alle Bio-Aktiven, die durch ihr Handeln die Zukunft nachhaltig gestalten wollen.

 

Der Thüringer Ökoherz e.V. ist natürlich auch vor Ort. Wir sprechen über regionale Bio-Erzeugung und kurze Wertschöpfungsketten. Passend zum Thema verschenken wir frische Waffeln am Stil, gebacken mit Urgetreide aus Thüringen, verarbeitet von der Rolle Mühle (Sachsen), die am Stand nebenan stehen.

 

Mehr Infos

Seminar „Alternative Finanzierungskonzepte“

„Erlebbare Nähe zu den Kunden und bis zu den Erzeugern zu schaffen, war über lange Zeit eine besondere Stärke des Bio-Fachhandels. Die Kunden sogar in der Mitfinanzierung in den Betrieb einzubinden, schafft ein besonderes Gefühl von Verbundenheit. Das könnte sich zu einem entscheidenden Vorteil für selbständige Bio-Händler entwickeln.

 

Zu Beginn des Seminars lernen Sie anhand konkreter Beispiele verschiedene Finanzierungmodelle unter Einbindung der Kunden kennen. Das reicht von Genussrechten und Gutscheinkauf über genossenschaftliche Modelle bis hin zu Solidarischer Landwirtschaft und Mitgliederläden.

 

  • Was sind dabei die Bedürfnisse der Kunden?
  • Was ändert sich für die Betriebe und die Kunden?

Umsetzung von Beteiligungsmodellen
Ebenfalls anhand von Beispielen blicken wir auf Voraussetzungen, rechtliche Vorgaben und Umsetzungsschritte bei der Verwirklichung von Kunden-Beteiligungsmodellen.

 

  • Welches Modell passt zu welcher Situation?
  • Worauf ist dabei besonders zu achten?

Planung erster Umsetzungsschritte
Anhand von anwesenden Betrieben und Betriebsleitern prüfen wir gemeinsam die Eignung und skizzieren erste Umsetzungsschritte in der Verwirklichung von Finanzierungsmodellen. Und wagen gemeinsam einen Blick in eine mögliche Zukunft, bei der Erzeuger, regional orientierte Verarbeiter, Einzel- und Großhändler sowie Verbraucher einer Region enger zusammenrücken.“

 

Mehr Infos zu Ablauf, Preis und Anmeldung

Sich die Ernte teilen – Biogemüse frisch und regional beziehen

Der BUND Kreisverband Schmalkalden-Meiningen lädt ein zu einem Vortrags- und Kennenlernabend zum Thema Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi).

 

„Sich die Ernte teilen“ ist der Leitspruch einer solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi), in der die Mitglieder direkt den Anbau gesunder, lokaler und ökologischer Lebensmittel fördern können. Über einen monatlichen Mitgliedsbeitrag bekommt der Bauer eine Planungssicherheit, welche es ihm ermöglicht, das Land nachhaltig zu bewirtschaften. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder der SoLaWi wöchentlich ein Sortiment frischer und saisonaler Produkte.

DEMETER-Gärtner Milo Ennenbach und seine Frau aus Wasungen möchten diesen Gedanken einer solidarischen Landwirtschaft gerne auch in unsere Heimat Südthüringen tragen und im Landkreis Schmalkalden-Meiningen einen solchen Betrieb aufbauen. Bundesweit konnten sich in den letzten Jahren zahlreiche derartige Projekte etablieren und die Nachfrage wächst.

 

Gesucht werden Flächeneigentümer, die ihr Land der Initiative zur Bearbeitung zur Verfügung stellen würden, Mitglieder, Kunden und Helfer. Die Biobauern freuen sich über jede(n) Interessierte(n)!

 

Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 22.März, 19.00 Uhr, im Historischen Rathaussaal, Markt 7, in Wasungen statt. Der Eintritt ist frei.

 

Mehr Infos unter solawi-naehrboeden.de

Seminar „Ökologische Rinderhaltung & extensive Grünlandbewirtschaftung“

Sie führen einen ökologischen Landwirtschafts-betrieb oder erwägen, Ihren Betrieb auf die ökologische Wirtschaftsweise umzustellen? Sie sind an der extensiven Grünlandbewirtschaftung interessiert?

 

Dann möchten wir Sie herzlich zum Seminar „Einstieg in die ökologische Rinderhaltung und die extensive Grünlandbewirtschaftung“ am 21.03.19 nach auf den Öko-Betrieb Fleischrind GmbH / BioRind Meuselbach in Oberweißbach einladen.

 

Der Betrieb bewirtschaftet insgesamt 1.400 Hektar landwirtschaftliche Fläche, davon werden rund 650 Hektar für die Winterfuttergewinnung und rund 750 Hektar zur Beweidung mit etwa 600 Mutterkühen und Kälbern der Rassen Limousin und Fleckvieh bei extensiver Grünlandnutzung in einer Höhenlage von 450 – 850 Metern genutzt.

Bereits seit 1992 setzt der Betrieb die ganzjährige Freilandhaltung erfolgreich um.

In Absprache mit den Naturschutzbehörden pflegt der Betrieb verschiedene Bergwiesen und artenreiche Biotope u. a. mit einem speziellen Mäh- und Bergtraktor, der besonders zur Mahd und Beschneidung des Heckenwuchses sowie zur Flächenpflege am Hang nach der Beweidung eingesetzt wird.

 

Mehr Informationen zum Betrieb finden Sie unter http://www.fleischrind-oberweissbach.de

 

ANMELDUNG & PROGRAMM

 

Der Workshop findet im Rahmen des Projektes „Ökologische Rinderhaltung in Thüringen – Schwerpunkt Grünlandbewirtschaftung“ statt. Mehr Informationen über das Projekt und weitere Veranstaltungen zum Thema Ökologische Rinderhaltung in Thüringen finden Sie hier.

 

 

 

Der Workshop wird gefördert durch:

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Praxislehrgang Bio-Recht

Seit Juni 2018 ist klar: die jetzige Öko-Verordnung wird ab Januar 2021 durch einen komplett neuen Rechtsrahmen, die Europäische Öko-Verordnung 2018/848, abgelöst. Die ersten ergänzenden Rechtsakte, schwerpunktmäßig zu Landwirtschaft und Verarbeitung, werden gerade verhandelt und sollen im April 2019 beschlossen werden. Eine Reihe weiterer Rechtsakte, insbesondere zur Kontrolle, Importen und den zugelassenen Lebensmittelzutaten und Betriebsmitteln, werden diskutiert und sollen bis Ende 2020 folgen.
Auch das bestehende Öko-Recht ist weiter in Bewegung und hält Änderungen bereit, die sich auf Bio-Landwirtschaft, -Verarbeitung und -Handel auswirken.
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Bundesverband der Öko-Kontrollstellen (BVK) bieten auch in diesem Jahr eine Fortbildungsveranstaltung zum Bio-Recht an. Ein Fachanwalt für Lebensmittelrecht und versierte Referenten aus dem Bio-Bereich berichten sowohl von der künftigen EU-Öko-Verordnung, als auch über aktuelle Änderungen und Rechtsurteile im bestehenden Recht – immer mit dem Schwerpunkt auf ihre praktischen Auswirkungen. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre eigenen Fragen und Anliegen einzubringen, um diese mit unserem Juristen und unseren Experten zu erörtern.

Der Lehrgang richtet sich an Praktiker aus Unternehmen, Kontrollstellen, Behörden und an Verbandsvertreter.

Teilnahmegebühr: 330 Euro (zzgl. MwSt.) einschließlich Bio-Verpflegung und Materialien.

Infotag „Horntragendes Öko-Milchvieh züchten“

Die Zucht auf genetische Hornlosigkeit bedroht die Existenz horntragender Rinder. Die Intensität der Hornloszucht ist bei den Rassen Holstein-Schwarzbunt und Holstein-Rotbunt am größten: In beiden Rassen könnte es bereits im Jahr 2022 keine Zuchtbullen mehr geben, welche die Genetik für Hörner weitervererben. Um sicherzustellen, dass weiterhin Zuchttiere mit Hörnergenetik vorhanden sind, muss die Zucht horntragender Rinder verbandsübergreifend unterstützt werden. Dazu braucht es Informationen sowie Beratung und Kontakte zu anderen Züchtern. Aus diesem Anlass findet der Infotag zur Zucht horntragenden Öko-Milchviehs auf dem Hof Schwalmtal statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, wir erheben eine Verpflegungspauschale in Höhe von 15 Euro. Weitere Termine in anderen Regionen Deutschlands werden geplant. Am 7. Mai 2019 findet ein Infotag auf dem Schepershof in NRW statt.

 

Programm

 

9:30 Uhr:  Ankunft und Begrüßung auf dem Hof Schwalmtal

 

10:00 -12:30 Uhr: Vortrag von Hans-Josef Kremer, Demeter-Berater
– Wie ist das Problem der genetischen Hornlosigkeit entstanden?
– Bei welchen Rassen droht genetische Hornlosigkeit?
– Situation auf den Demeter-Betrieben
– Möglichkeiten horntragende Rinder zu sichern
– Rinderzüchtung für den Ökolandbau
– Kuhfamilienzucht – Eine Methode für die ökologische Milchviehzucht
– Austausch, Diskussion, Fragen

 

12:30-14:00 Uhr: Mittagessen

 

14:00-16:00 Uhr: Praxis (Betriebsvorstellung, Herde besichtigen, Zucht erläutern)

 

16:00-16:30 Uhr: Abschluss (weiterer Beratungsbedarf? Netzwerken)

 

16:30 Uhr: Ende

 

 

→ Anmeldeformular