Soziale Landwirtschaft in der Hochschulbildung

Vom Hörsaal auf den Acker  – Wie Hochschulen ihre Studierenden auf die Arbeit in der Sozialen Landwirtschaft vorbereiten können  

 

Treffen der Projektpartner auf dem Ökohof Kuhhorst in Brandenburg

Welches Wissen brauchen Studierende der Sozialen Arbeit oder Landwirtschaft, die sich auf das Gebiet der Sozialen Landwirtschaft spezialisieren möchten?

 

Und wie können interdisziplinäre und praxistaugliche Lehrmaterialien für zukünftige „Soziale LandwirtInnen“ aussehen?

 

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen kooperiert der Thüringer Ökoherz e.V. gemeinsam mit anderen Vereinen als auch Hochschulen. Gemeinsam wollen wir die Lehre zur Sozialen Landwirtschaft weiterentwickeln.

 

Denn obwohl die Nachfrage nach Bildungsangeboten europaweit steigt, gibt es nur wenige Hochschulen, die Studierenden der Landwirtschaft, des Gartenbaus, der Sozialpädagogik oder Psychologie auf die speziellen Anforderungen der Sozialen Landwirtschaft vorbereiten können. Dabei benötigen Höfe, die Soziale Landwirtschaftsprojekte realisieren möchten, ein spezielles Wissen. So müssen Landwirt*innen über bestimmte sozialpädagogische Grundkenntnisse verfügen, wenn sie mit Menschen mit einer Sucherkrankung oder einer geistigen Behinderung arbeiten möchten. Für die Arbeit in der tier- oder gartengestützten Therapie benötigen Sozialpädagog*innen ebenso spezifische Fähigkeiten.

 

Gemeinsam mit Hochschulen aus verschiedenen europäischen Ländern hat der Thüringer Ökoherz e.V. deshalb Lehrangebote und Lehrmaterialen entwickelt, welche der Interdisziplinarität der Sozialen Landwirtschaft gerecht werden (SoFarEdu).

Derzeit liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Entwicklung zielgruppenspezifischer Lehrmaterialien. Denn je nachdem, welche Menschen durch die Soziale Landwirtschaft unterstützt werden sollen, unterscheiden sich auch die Modelle und Ziele der Sozialen Landwirtschaft.

 

Das Projekt SoFarTEAM (Social Work in Farming – Teaching material about client groups and their involvement in social farming; auf Deutsch: Soziale Arbeit und Landwirtschaft – Lehrmaterialien zu den Zielgruppen der Sozialen Landwirtschaft) wird abermals durch den ERASMUS+ Fond der europäischen Union finanziert. Hier arbeitet der Thüringer Ökoherz mit 2 weiteren NGOs zusammen, die sich für die Soziale Landwirtschaft stark machen:

Zudem beteiligen sich 3 Hochschulen an dem Projekt, welche ihr landwirtschaftliches und sozialarbeiterisches Fachwissen einbringen: