Berufsbegleitende Fortbildung in der ökologischen Landwirtschaft

2. Durchgang startet im September 2021


Was wir anbieten:

  • 15-modulige Fortbildung, geeignet für Quereinsteigende und Berufstätige (Berufsbegleitend)
  • 3 und 4-Tägige Module von Mittwoch/Donnerstag bis Samstag
  • Nähe zur Praxis: In jedem Modul finden themenzentrierte Exkursionen zu Ökobetrieben statt
  • Abwechslung: Nahe zum Exkursionsbetrieb wird der Unterricht an verschiedenen Seminarräumen in und um Thüringen stattfinden.
  • Austausch mit Gleichgesinnten: Gemeinsames Bio-Mittagessen und optionale Übernachtung in derselben Herberge mit den anderen Teilnehmenden. Spannende Gespräche mit Expert*innen und besuchten Exkursionsbetrieben.
  • Renommierte Referent*innen: Zu den Themen laden wir jeweils verschiedene Expert*innen ein, um den Unterricht am staatlichen Rahmenlehrplan orientiert anschaulich und praxisnah zu vermitteln.
  • Angepasster Unterricht an individuelle Gruppenpräferenz: In geringem Umfang können wir je nach Gruppenpräferenz bestimmte Unterrichtsinhalte thematisch vertiefen.
  • Neues 15. Modul: Umwelt- und Klimaauswirkungen der (ökologischen) Landwirtschaft
  • Erfahrung: Auch bei umfassend positivem Feedback feilen wir ständig an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Kurses.
  • Am Ende der Fortbildung (voraussichtlich Anfang 2023) besteht für Sie die Möglichkeit, sich zur staatlichen Abschlussprüfung anzumelden, um den staatlich anerkannten Berufsabschluss „Geprüfte*r Berufsspezialist*in für ökologischen Landbau (d/w/m)“ zu erwerben.
  • Familiäre Ökoherz-Atmosphäre durch den Bezug zu unserem gemeinnützigen Verein (Thüringer Ökoherz e.V.)

Staatlich anerkannter Abschluss „Geprüfte*r Berufsspezialist*in für ökologischen Landbau“


Weiterbildungsdauer:

Die berufsbegleitende Weiterbildung dauert 18 Monate und startet am September 2021.


Zielsetzung der Weiterbildung:

Durch die Weiterbildung werden Ihnen praxisnah Fachwissen und betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Arbeit in der ökologischen Landwirtschaft vermittelt. Landwirtschaftliche Vorerfahrungen werden hierbei vorausgesetzt.

 

Abschluss:

„Geprüfte*r Berufsspezialist*in für ökologischen Landbau“

Stufe 5 des Deutschen Qualifikationsrahmens

 

Die Teilnehmenden können sich am Ende der Fortbildung zur Abschlussprüfung anmelden. Diese besteht aus drei Prüfungsteilen:

  • Verfahren des Pflanzenbaus und der Tierhaltung
  • Der ökologische Betrieb
  • Vermarkten von ökologischen Produkten und Kundenberatung


Module:

Die Fortbildung zum „Geprüften Berufsspezialisten für ökologischen Landbau“ dauert etwa 18 Monate. Insgesamt gibt es 15 verschiedene Module. Die Abschlussprüfung mt ihren drei Prüfungsteilen findet im Anschluss an die Fortbildung nach Abgabe der Hausarbeit statt (8 Wochen Bearbeitungszeit). Für die Zulassung zur Prüfung müssen die Teilnehmenden bei mindestens 80% der Module anwesend gewesen sein.

Modulübersicht 1. Quartal, 2. Durchgang 2021 – 2023, Stand Mai 2021

 

Referent*innen

Die Module werden durch erfahrene Referent*innen aus der ökologischen Branche geleitet.


Praxis

Bei der Weiterbildung wird großen Wert auf eine Vermittlung von praktischen Kenntnissen gelegt. Zahlreiche Exkursionen zu ökologisch wirtschaftenden Betrieben und praxisbezogene Übungen sind daher jeweils in die Module integriert.


Kosten

Die Weiterbildungsgebühr beträgt 3500,- € zzgl. Verpflegung und Prüfungsgebühren.
Für Informationen bezüglich Fördermöglichkeiten wenden Sie sich an uns.


Anmeldung

Für die Anmeldung sowie für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


Mia Schoeber
Tel.: 03643 / 88191 40
E-Mail.: weiterbildung@oekoherz.de


 

Anhand der Modulübersicht und im Erfahrungsbericht können Sie sich einen Eindruck zum vergangenen Durchlauf der Fortbildung (2019 – 2021) verschaffen.


Das sagen Absolvent*innen aus dem Abschlussjahrgang 2021 rückwirkend zum Kurs:

 

Mandy Meißner, 43:

„Ich arbeite in einem landwirtschaftlichen Unternehmen mit ca. 880 ha und habe eine kaufmännische Ausbildung. Kürzlich hat der Betrieb komplett auf Ökolandbau umgestellt. Ich möchte weiterkommen in und mit der Firma. Durch die Fortbildung kann ich nun vermehrt z.B. in der Anbauplanung, Bestandsbeurteilung oder dem Hühnerstallumbau mitwirken. Ich würde die Ausbildung weiterempfehlen, weil man sie nebenberuflich machen kann. Besonders die Besuche auf den Praxisbetrieben und der Austausch in der heterogenen Gruppe waren sehr spannend. Für mich war es die ideale Fortbildung. Sie eignet sich für motivierte Quereinsteigende, die aber auch bereit sind, sich darüber hinaus Wissen selbstständig anzueignen und für konventionelle Landwirt*innen, um einen neuen Blickwinkel auf die landwirtschaftliche Praxis zu bekommen.“

 

Christian Thiele-Voigt, 41

„Ich arbeite schon seit 10 Jahren mit auf dem Hof meiner Schwiegereltern. Diesen möchte gerne weiterführen und habe mich daher für die Fortbildung entschieden. Ich würde die Ausbildung aufjedenfall weiterempfehlen, da Sie mir als Quereinsteiger viel Wissen durch die gute Kombination aus Theorie und Praxis im Ökolandbau vermittelt hat. Durch die Fortbildung habe ich zudem Kontakte zu anderen Landwirten bekommen. Dieser Erfahrungsaustausch hat mir ebenfalls sehr viel gebracht.“

 

Susann Becker, 41:

„Mit der Fortbildung habe ich die Chance aus dem konventionellen Handel in den Ökobereich zu wechseln. Ich würde die Fortbildung weiterempfehlen, weil es deutschlandweit die beste Chance ist, sich nebenberuflich auf einem fachlichen Spitzenniveau in der ökologischen Landwirtschaft weiter zu entwickeln. Ich empfehle die Fortbildung allen, die im vor- und nachgelagerten ökologischen Bereich arbeiten möchten. Sie ist auch ideal für konventionelle Praktiker, die ein Interesse an der ökologischen Landwirtschaft mitbringen, sich damit weiter qualifizieren und der Natur etwas zurückgeben wollen.“


 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

 

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.